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Leitung: Andreas E. A. Caliebe

Letzte Aktualisierung: Sonntag, 22. August 2010 16:05:24

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Lotos

»Lotusblume, Kamala, Pankaja, Padma [Sanskrit: पद], Kamal [Hindi: कमल]«

 

 

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Anmerkung:

Die Schreibweise LOTUS gilt offiziell als falsch geschrieben.

Quelle: http://www.korrekturen.de/beliebte_fehler/lotus.shtml

© 2010 Zusammenstellung von Andreas. E. A. Caliebe

ĀCĀRYA- Onlinepraxis, Schweiz

 

Letzte Bearbeitung am Sonntag, 22. August 2010 16:05:24

Es wird allen Mitarbeitern der Firmen ganz herzlich für ihren Einsatz und

die Fürsprache gedankt, daß wir diese Photos hier kostenfrei zeigen dürfen.

Botanischer Name lateinisch: Nelumbo nucifera

Quelle: http://www.heilfastenkur.de/Lotusblume.shtml

Die Gattung enthält nur zwei Arten:

 

1. Indische Lotosblume

(Nelumbo nucifera Gaertn.,

2. Amerikanische Lotosblume

(Nelumbo lutea Willd., )

 

Familie: Die Lotosblume zählt zur Familie der Lotosblumengewächse (Nelumbonaceae)

Andere volkstümliche Namen Asiatic Lotos, Indische Lotosblume · Indische Seerose · Lotos, Padma [indisch], Kamala, Pankaja [sanskrit], Sacred Indian Lotus [englisch]

 

Nelumbonaceae (Lotos family) » Nelumbo nucifera

nee-LUM-bo or nay-LUM-bo -- Latinized form of aboriginal name
noo-SIFF-er-uh -- meaning, nut-bearing commonly known as:

Indian Lotos, Lotos, oriental Lotos, sacred Lotos • Assamese: পদম padam • Bengali: কমল komol • Gujarati: motunkamal • Hindi: कमल kamal, कन्वल kanwal • Kannada: ತಾವರೆ tavare • Malayalam: താമര tamara • Manipuri: থম্বাল thambal • Marathi: कमळ kamal • Oriya: ପଦମ padam • Sanskrit: अम्बुज ambuj, कमल kamala, पद्म padma, पंकज pankaja, सरसिज sarsija, शारदा sharada • Tamil: அம்பல் ambal, தாமரை tamarai • Telugu: తామర tamara • Urdu: نیلوفر nilufer

Origin: south-east Asia

http://www.flickr.com/photos/dinesh_valke/2119269583/in/photostream/

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Lotosblumen

Quelle für Selbstanpflanzer: http://de.gardening.eu/pflanzen/Wasserpflanzen/Nelumbo-nucifera/2721/

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Die Lotosblume ist eine Nutzpflanze, deren Betandteile allesamt als Nahrung und Heilmittel verwendet werden können. So werden in China die Wurzeln und Samen der Lotosblume gegen vorzeitiges Altern verspeist und als Schmuck in Amuletten am Körper getragen.

Die Samen werden in der chinesischen Heilkunde bei

» Durchfallerkrankungen,

» Schlaflosigkeit,

» Herzschwäche

» und als Aphrodisiakum verwendet.

Die Wurzel der Lotosblume wird gegen starke Blutungen eingesetzt, da sie gleichermaßen blutstillend wie zusammenziehend wirkt. Der Saft der Lotosblumen-Wurzeln wird außerdem gegen Akne und Ekzeme getrunken.

Die hübschen großen Blätter der Lotosblume wiederum dienen sowohl als essbare Unterlage für gebratene Speisen als auch zur Kühlung bei Sonnenbrand und Fieber.
 

Die Staubblätter der Lotosblume geben verschiedenen Teesorten ein feines Aroma. Die Blütenstände zieren Blumengestecke, Trockensträuße oder angenehm duftende Blüten-Potpourris.

In Indien wird die Lotosblume von den Buddhisten als heiligste Pflanze des Landes verehrt und gilt als Symbol der Reinheit.

Am Anfang gab es die Gewässer.
Die Materie entstand. Die Sonne erglühte.
Und langsam öffnete sich eine Lotosknospe
und hielt auf seiner goldenen Fruchthülle
das Universum.


(Aus dem indischen Schöpfungsmythos)

Die Lotospflanze besitzt feine genoppte und mit Wachskristallen besetzte Blätter, die Wasser und Schmutz einfach abperlen lassen. Es verwundert also nicht, dass sie zum Symbol der Reinheit wurde ...

Forscher, die sich mit dem Gebiet der Bionik beschäftigen, haben diesen selbstreinigenden Lotos-Effekt als Vorbild für die Umsetzung technischer Produkte herangezogen. So präsentierte beispielsweise im Oktober 1999 erstmalig ein Baustoffunternehmen selbstreinigende Dachziegel, von denen mithilfe des Lotos-Effekts Wasser und Schmutz abperlen. Fast zur gleichen Zeit kam eine Fassadenfarbe auf den Markt, die nicht nur Schmutz und Feuchtigkeit abweisen soll, sondern auch gleichzeitig Schutz vor Pilz- und Bakterienbefall bietet - wie das natürliche Vorbild Lotos.

 

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Die Lotosblume kann bei

folgenden Krankheiten und Beschwerden verwendet werden:

Haupt-Anwendungen:

Die medizinischen Pflanzeneigenschaften haben

nachgewiesene Heilwirkungen gegen:

» Akne

» Darmentzündung (Enteritis)

» Durchfall (Diarrhö)

» Ekzeme

» Fieber

» Fieber,

» fiebersenkend,

» Herzschwäche (Herzinsuffizienz)

» Krebs,

» Magenschwäche,

» Menstruationsbeschwerden,

» Milz,

» Nierenschwäche,

» Samenfluss ohne geschlechtliche Erregung (Spermatorrhoe)

» Schlaflosigkeit, Schlafbeschwerden, Einschlafprobleme

» Sexuelle Unlust - Schwacher Sexualtrieb - Verlust der Libido

» Sonnenbrand

Therapeutische Eigenschaften:

» adstringierend (zusammenziehend),

» beruhigend,

» blutdrucksenkend,

» blutgefäßerweiternd,

» blutstillend (hämostatisch),

» erotisierend (aphrodisierend),

» magenstärkend,

» herzstärkend,

» kühlend,

» potenzsteigernd,

» tonisierend.
 

Aromatherapie:

» Erkenntnis,

» Frieden,

» Meditation

Quellen und Weiterführende Literatur:

» Praxishandbuch Heilpflanzen

» Lexikon der Arzneipflanzen und Drogen

» Aphrodisiaka aus der Natur

Link-Tips zum Thema:

http://www.heilkraeuter.de/lexikon/indischer-lotos.htm

»Sauberkeit dank Lotos-Effekt (geoscience online)
Mikrostrukturen auf dem Vormarsch

Allgemeines zur Lotosblume

(Wiss. Name der Gattung Nelumbo, aus der Familie der Nelumbonaceae)

 

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Schreibweise des Namens und spirituelle Bedeutung

Es werden beide Schreibweisen Lotos und Lotus verwendet. Lotos ist die korrekte Schreibweise. Auf dieser Homepage wird der Begriff LOTOS (für Lotus) verwenden.

Schon im alten Indien verehrte man die Lotosblüte als "Mutter aller Schöpfung". Man nahm an, daß die Herkunft aller Götter in der Lotosblume lag. Im Buddhismus steht der Lotos für den Zustand absoluter Selbstlosigkeit und Reinheit. Aus trüben, schlammigen Wassern hebt er sich empor und öffnet eine wunderschöne, reine Blüte.

Aroma- Analyse eines ca. 2000 Jahre alten Lotos

Im Jahre 1951 blühte einer der drei 2000 Jahre alten Lotossamen auf, die im Kemigawa- Gebiet der Präfektur Chiba (Japan) entdeckt wurden. Dieser Lotos wurde als die "älteste Blume auf Erden" bekannt. Ihr wurde der Name "Ohga Lotos" gegeben.

Wissenschaftler der Shiseido Laboratorien analysierten das Aroma der 49 Lotos- Arten, einschließlich des Ohga Lotos. Die aromatischen Bestandteile befinden sich im Staubgefäß. Auch die Blütenblätter enthalten etwas Duft, der jedoch recht schwach ist. Die wichtigsten aromatischen Verbindungen enthalten Caryophyllen, Pentadecan und 1,4-Methoxybenzol, das durch einen süßen, leicht medizinischen Geruch charakaterisiert ist, der dem Lotos seinen mystischen Duft verleiht. Diese aromatische Verbindung, die auch in den essentiellen Ölen von Flieder, Hyazinthe, Kirsche und Pfefferminz enthalten ist, ist auch in kleineren Mengen im asiatischen Lotos vorzufinden.

Interessanterweise können die verschiedenen Lotos-Arten und der Kreuzungsgrad anhand des Anteils dieser aromatischen Verbindung bestimmt werden.

Die Lotosblume im Buddhismus

Gerne wird Buddha auf einer Lotosblüte sitzend dargestellt. Das Lotos-Sutra, eine bedeutende Schrift des Mahayana Buddhismus, nennt man gerne auch die Bibel Ostasiens, es enthält Predigten des Buddha Sakyamuni (Gautama Buddha). Das Lotos- Sutra handelt von der Chance eines jeden Menschen, sein Leben und sein Schicksal selber zu bestimmen und die Freiheit von Leid, die Erleuchtung und die Buddhaschaft zu erreichen.

 

Bahai House of Worship, Delhi/India

Das Haus der Andacht in Neu-Delhi, Indien,

ist der meistbesuchte Sakralbau der Bahai.

Quelle: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/13/Bahai-house-of-worship-delhi.jpg

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:New_Delhi_Lotus.jpg

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Biologie der Lotospflanze

Die Lotosblumen (Nelumbo), auch Lotus genannt, sind die einzige Pflanzengattung der Familie der Lotosgewächse (Nelumbonaceae).

Die Lotos- Art ist eine ausdauernde, krautige Wasserpflanze mit Rhizomen. Sie bildet verschiedene Blätter (Heterophyllie). Die Laubblätter sind peltat, Nebenblätter sind vorhanden. Die großen Blüten sind zwittrig, mit vielen freien Fruchtblättern. Die Bestäubung erfolgt durch Käfer.

Besonders an den Blättern des Lotos ist, daß sie flüssigkeitsabweisend sind, sodaß beispielsweise Wasser einfach abperlt (Lotos-Effekt siehe unten). Dadurch bleiben die Blätter stets sauber, und es können sich keine Pilze auf ihnen bilden oder andere Organismen, die der Pflanze schaden könnten.

Da er im Schlamm wurzelt, Blätter und Blüte aber niemals verschmutzen, ist der Lotos ein Symbol der Reinheit im Hinduismus und Buddhismus. Wegen dieses so genannten Lotoseffektes ist er Forschungsobjekt für Oberflächenversiegelungen.

Außer als Zierpflanze dient Lotos auch als Gemüse:

Die stärkehaltigen Rhizome werden in Korea in Sojasauce eingelegt und als Beilage gereicht. Ferner werden die Rhizome auch in China und Vietnam als Salat verspeist. Die Kerne, die der Frucht entnommen werden, werden in Vietnam als Knabberei am Abend verzehrt. Es wird ihnen eine leicht beruhigende Wirkung nachgesagt.

Lotosblätter im Regen

 

Auf den Lotosblättern bilden sich silbrig glänzende Regentropfen (Bildmitte), die Blätter der normalen Seerose (unterer Bildrand) werden komplett vom Wasser benetzt.

 

 

Lotosblume - Symbolik, Eigenschaften, Verwendung

Die Lotosblume ist durch den Buddhismus zu einer der wichtigsten Pflanzen Chinas geworden. Sie gilt als Symbol der Reinheit. Lotosblumen werden als Beispiel genannt, wie etwas sehr Reines in Schmutz und Schlamm entstehen kann. Kuan Yin(Guan Yin) - die chinesische Göttin der Barmherzigkeit - ist aus dem buddhistischem Avalokiteshvara (tibetischer Buddhismus) hervorgegangen. Kuan Yin wird oft auf Lotosblumen sitzend oder von Lotosblumen umgeben dargestellt. Kuan Yin gab auch einem bekannten chinesischem Tee ihren Namen, siehe Tie Kuan Yin. Lesen Sie mehr über die Göttin Kuan Yin.

Biologische Eigenschaften der Lotosblätter (Lotos-Effekt)

"Die Blätter der Lotospflanze reinigen sich mit jedem Regen selbst. Dafür sorgt die "mikro-raue", nichtbenetzbare Blattoberfläche der Lotospflanze, von der Schmutzpartikel einfach abgespült werden. Dieser Effekt war der Ausgangspunkt für einige technische Erfindungen zur Oberflächenbeschichtung."

Über die innovative Entwicklung im Bereich Fassadenfarben und Fassadenputze finden Sie weitere Informationen im Internet.

Bei der Selbstreinigung durch superhydrophobe mikro-und nanostrukturierte Oberflächen handelt es sich um ein rein physiko-chemisches Phänomen, das sich biomimetisch auf technische Oberflächen übertragen läßt. Das erste kommerzielle Produkt war 1999 die selbstreinigende Fassadenfarbe (Lotosan). Inzwischen gibt es allein mit diesem Produkt weltweit etwa 500.000 Gebäude, die mit Lotos-Oberflächen ausgestattet sind.

Der Lotos- Effekt

 

Beschreibung:

Lotoseffekt - Wasser perlt an einem Lotosblatt ab und sammelt sich in der Mitte des Blattes*

Quelle: Aufgenommen im IdeenPark der ThyssenKrupp AG, 2.-4.09.2004 in Gelsenkirchen, Fotograf oder Zeichner: Ralf P.

Computergrafik der Oberfläche des Lotosblatts

Zitat, Auszug:

"Die Ursache der Selbstreinigung liegt in einer hydrophoben (Wasser abweisenden) Doppelstruktur der Oberfläche. Dadurch wird die Kontaktfläche und damit die Adhäsionskraft zwischen Oberfläche und auf ihr liegenden Partikeln bzw. Wasser so stark reduziert, daß es zur Selbstreinigung kommt.

Diese Doppelstruktur wird aus einer charakteristisch geformten Epidermis, deren äußerste Schicht Kutikula heißt, und sich auf ihr befindenden Wachsen gebildet. Die Epidermis der Lotospflanze bildet etwa 10 bis 20 Mikrometer hohe und 10 bis 15 Mikrometer voneinander entfernte Papillen, auf die die so genannten epikutikularen Wachse aufgelagert sind.

Diese aufgelagerten Wachse sind hydrophob und bilden den zweiten Teil der Doppelstruktur. Somit hat Wasser nicht mehr die Möglichkeit, in die Zwischenräume der Blattoberfläche zu gelangen, was zur Folge hat, daß sich die Kontaktflächen zwischen Wasser und Oberfläche drastisch verringert."

Quellenangabe:  http://de.wikipedia.org/wiki/Lotuseffekt

 

Das Symbol der (achtblättrigen) Lotosblume

im Ayurveda- Medizinsystem

Die Lotosblüte symbolisiert seit alters her den Weg vom materiellen, dunklen, unbewußten Zustand durch die un- und halbbewußten Seelenzustände hin zum bewußten lichtvollen geisterfüllten Seinszustand. Im Ayurveda symbolisiert die Lotosblume außerdem seine acht verschiedenen Disziplinen, nämlich:

1. Kaya Cikitsa, die innere Medizin
2. Salya Tantra, die Chirurgie
3. Salakya Tantra, die Hals-, Nasen-, Ohren-, Augen-, Kiefer- und Zahnheilkunde
4. Agada Tantra, die Toxikologie, die Lehre von den Vergiftungen
5. Bhuta Vidya, die Psychiatrie
6. Bala Tantra die Kinder- und Frauenheilkunde
7. Rasayana Tantra, die Geriatrie, die Lehre von den Alterskrankheiten
8. Vajikarana Tantra, die Sexualkunde

 

Quellenangaben für weitere Photos der Lotosblumen:  

http://www.seerosenfarm.de/lotos_nelumbien.htm 

http://www.shiseido.co.jp/g/g9803kor/html/text/kor_gal1.htm

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