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Leitung: Andreas E. A. Caliebe

Letzte Aktualisierung: Samstag, 07. Januar 2012 10:11:54

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Kern der Buddha- Lehre

(Auszug)

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Der Buddhismus ist keine Religion, sondern eine praktische Lehre, in der es keinen Gott oder anderweitige Götter gibt,  mit deren Hilfe Menschen sich geistig- spirituell weiterentwickeln können. Der Mensch BUDDHA war auch kein Prophet, der "göttliche Lehren" verbreitete. Er gab alle bedeutenden, selbst erfahrenen und erarbeiteten Lehren an Schüler weiter. Diese über zweitausendfünfhundert Jahre alte Tradition hat sich bis heute erhalten. Dem Buddhismus nach kann DER MENSCH seinen Geist soweit sammeln, entwickeln und bereichern, daß seine psychische Energie frei fließt und er dauerhaft glücklich ist.

 

Damit wächst er aus Zuständen von Leiden und Langeweile, Unzufriedenheit und Unbehagen, Ruhelosigkeit und Besorgtheit heraus. Durch erprobte, buddhistische Praktiken kann sich jeder Mensch mehr und mehr für positive Geisteszustände öffnen:

- für Freude und Freundlichkeit,

- Glück und Geistesruhe,

- Selbstvertrauen und innere Zufriedenheit,

- geistige Klarheit und Energie,

- Gleichmut und heitere Gelassenheit

Um diese Zustände zu erreichen, arbeitet man im buddhistischen Konzept daran, alle negativen Emotionen und jegliche geistige Verblendung zu überwinden und frei davon zu werden.

Der Buddhismus ist im Grunde keine Religion, denn Buddha ist kein Gott, der für Mensch, Pflanze und Tier schöpferisch aktiv ist und deshalb ständige Verehrung beansprucht.

Im Gegensatz zum Christentum-, zum Islam und zum Judentum verurteilt der traditionelle, ursprüngliche Buddhismus das Töten von Lebewesen und lehnt damit logischerweise auch den Verzehr von Tierfleisch als Nahrungsgrundlage in logischer Konsequenz ab.

Anmerkung

Eines der wichtigsten Kernaussagen Buddhas bezieht sich auf die Fürsorglichkeit und das Mitgefühl für andere Lebewesen. Das schließt den Schutz und die Unterstützung für das Leben, Tiere und Pflanzen ebenfalls mit ein.

Es gibt in Asien dennoch Bevölkerungsgruppen (z. B. in bestimmten Regionen von Sri Lanka, Thailand, Indien, Tibet und in China), die eine wenig strenge Auslegungen der buddhistischen Lehre praktizieren und gewohnheitsmäßig Fleisch konsumieren, auch wenn diese Lebensgewohnheit dem ursprünglichen Buddhismus widerspricht.

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