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Leitung: Andreas E. A. Caliebe
Letzte Aktualisierung: Montag, 16. Januar 2012 09:07:04
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«Palmblattbibliotheken - Sinn oder Unsinn? » Quellenangaben, Berichte, Dokumentationen, Literatur, Video. Recherchiert, ausgesucht und zusammengestellt mit eigenem Text von Andreas E. A. Caliebe, Rechtshinweis: Alle Photos, PDF- und *.doc- Dateien, TV- Dokumentationen und MP3- bzw. MP4- Versionen etc. auf allen Homepageseiten werden aufgrund ihres öffentlichen Interesses ausschließlich als Downloads für den privaten Gebrauch sowie als Zitatmöglichkeit und zu Demonstrationszwecken für die weitere, kostenlose Verwendung in Lehre und Forschung bereitgestellt. Damit wird in keinem Punkt gegen irgendwelche Urheber- bzw. Copyrights (Kopierrechte) oder auch senderübliche, kommerzielle Rechte verstoßen, die z. B. TV-Sender für ihre Informationen rechtlich beanspruchen und rechtmässig nutzen. Mit dem Aufruf und Beginn eines Downloads akzeptiert jeder Nutzer grundsätzlich ebenfalls alle üblichen Copyright- Bedingungen des jeweiligen PDF-, DOC-, PHOTO-, VIDEO- bzw. MP3- oder MP4- etc. Rechteinhabers. Letzte Bearbeitung am Montag, 16. Januar 2012
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Was ist daran wahr? Oder ist das alles nur ein einzigartiger, profitorientierter, esoterischer Schwindel?
© Gekürzter Textauszug: Andreas E. A. Caliebe (Ayurvedaarzt, Schweiz) Stellen Sie sich - analog und hypothetisch - einmal folgendes vor: Es schenkt Ihnen jemand eine angeblich vor ca. 5.000 Jahren bespielte CD und behauptet, daß auf dieser Diskette sowohl Gespräche und Vorkommnisse von Ihnen dokumentiert wurden, an denen sie in diesem Leben (oder auch in früheren) bereits teilgenommen haben. Und es sollen darauf aber auch noch Gespräche und Vorkommnisse gespeichert sein, an denen sie erst noch in naher oder ferner Zukunft teilnehmen werden. Alles das soll sich auf dieser einen CD befinden. Und nun können Sie sich dafür frei entscheiden, ob sie sich diese CD jetzt anhören ...oder erst später- ...oder auch gar nicht. Wofür würden Sie sich entscheiden? Halten Sie diese analoge Geschichte - VOM PRINZIP HER - für zu phantastisch? Eine Legende aus Indien beschreibt aber IM PRINZIP genau das. Allerdings wurden keine CD's beschrieben, sondern nur Palmblätter. Vor rund 7.000 Jahren soll es angeblich möglich gewesen sein, daß bestimmte «weise, heilige Männer in Indien» vorausgesehen haben wollen, welche Menschen in der Zukunft einmal nach Indien reisen- und in ganz bestimmten Palmblattbibliotheken nach ihrem Schicksal fragen werden-. Diese "heiligen Männer" sollen dazu auch noch die genauen Namen, Lebensläufe und Lebensdaten vieler, einzelner Besucher im Detail auf Palmblättern aufgeschrieben haben. Soweit diese Legende. Aber was ist davon wahr? Wäre das alles tatsächlich so passiert, dann müssten wir unsere bisherigen, physikalischen Vorstellungen vom Begriff ZEIT völlig neu definieren. Und wir müßten uns gleichzeitig - anders als bisher - die Existenzfragen nach dem Sinn unseres Lebens ganz neu stellen und es als Gesetz akzeptieren, daß der größte Teil unseres gesamten materiellen Lebens einem bereits vorgegebenen Gesamtprogramm folgt, das kaum Platz für "Zufälle" und einen "freien Willen" hätte.
Der überlieferte Name für ein solches angenommenes, gigantisches Weltgedächtnis wird seit Jahrtausenden mit AKASHA- CHRONIK angegeben. In den altvedischen Überlieferungen aus Indien soll von einem über allem thronenden Weltgedächtnis die Rede sein, in der alles Vergangene, Gegenwärtige und Zukünftige jederzeit einsehbar und abrufbar enthalten sein soll, das allerdings nicht für jeden ohne bestimmte geistige Vorbedingungen zugänglich ist. Für die westliche Welt fällt eine solche Beschreibung eher unter die Kategorie: "Orientalisches Märchenabenteuer", als unter die Rubrik "ernstzunehmende Weisheiten". Ob sich das irgendwann ändern wird? Weiter wird von der unglaublichen Möglichkeit berichtet, daß Menschen im Laufe der individuellen Entwicklung ihrer geistigen Fähigkeiten in der Lage sein sollen, in dieses "Weltgedächtnis" jederzeit geistig eintauchen zu können, um dort über sich und andere Wesen programmatisch alles das zu erfahren, was bisher gewesen ist, und die Programmpunkte in Zukunft als Rahmen weiter vorsehen, in dessen eingerahmter, freier Fläche man sich durchaus individuell bewegen und einbringen kann - jedoch nicht muß. Einen Zeitungsbericht, den ich zum Thema AKASHA- CHRONIK gesammelt habe, können Sie hier downloaden und lesen. Bilden Sie sich darüber Ihr eigenes Urteil! * * * Wichtige Grundfragen:
Mit den nachstehenden Quellen können Sie sich darüber - einerseits - selbst ein erstes, eigenes Bild machen. Beschäftigen Sie sich mit dieser Thematik aber intensiv. Erfahrungsgemäß können Sie diese gesammelten Informationen aber nicht einfach nur mal so nebenbei durchblättern oder im geübten Schnellgang überfliegen. Andererseits sollten Sie sich von diesen spekulativen Thesen auch nicht in die Irre führen lassen. Bleiben Sie skeptisch und kritisch! Überprüfen Sie selbst die verschiedenen Berichte und Fakten auf ihren Wahrheitsgehalt und ihre Plausibilität. Kritische Anmerkung zu "PALMBLATTREISEN":
* * * Aus der Praxis von Palmblatt- Vorlesern: Seriöse "PALMBLATT- VORLESER" (Übersetzer) berufen sich bei ihrer Tätigkeit zusätzlich gerne auf spirituelle Quellen, die sich mehr oder weniger öfter sogar ihres Körpers bemächtigen können (im Sinne einer zeitweiligen Besessenheit***), um dann Auskünfte über einen der weit angereisten Palmblattbesucher zu erteilen, wobei der jeweilige "Palmblatt- Vorleser" und das Palmblatt zusammen lediglich als Medium dienen. Erinnert dieses Vorgehen nicht auch etwas an manche "Heil- Zeremonien" in Afrika und Südamerika. Von zeitweiligen "Besessenheiten" zu Heilungs- und Wahrsagezwecken wurde zu allen Zeiten nicht nur aus Indien, sondern auch aus ganz Afrika-, Lateinamerika-, Indonesien- sowie von den Ur- Einwohnern aus Papua- Neuguinea und ebenso von schamanischen Ritualen in ganz Ostasien berichtet. Auch von den Nachfahren der nordamerikanischen und kanadischen Indianer wird noch heute ähnliches erzählt. In den Jahren 2005 bis 2010 wurden zu diesem Thema von verschiedenen TV- Sendern über solche schamanische Praktiken eindrückliche TV- Dokumentationen unter dem Titel »INSELN« gesendet. In das weitere Quellenstudium zu den Themen: Schamanismus, Besessenheit, Wahrsagerei etc. können Sie sich hier vertiefen. Beachten Sie bitte auch die Querlinks auf den hier angegebenen Seiten! Kultur- und Sozialanthropologie Lateinamerikas http://www.lateinamerika-studien.at/content/kultur/ethnologie/ethnologie-354.html * * * Besonders empfehlenswert: »SCHAMANISMUS UND NACHHALTIGKEIT« http://hanjo-schlueter.de/ant/ma_4.html * * * Schamanismus (kurze Definition) http://www.gesund.ch/meth/schamani.htm * * * Wo sich die Geister und Erwartungen scheiden: Wissenschaftlich orientierte Zeitgenossen zwinkern sich hier schon mal belustigt zu oder greifen sich auch sichtbar gleich an den Kopf und gehen auf direkten Ablehnungskurs. - Andere Zeitgenossen geraten dagegen "in unverständliche Verzückung" und glauben ab diesem Punkt wirklich alles, was man ihnen - wenn auch total unlogisch begründet - als spirituelles Geschehen und Mysterium darstellt und als wahr "verkauft". Daß ein Großteil solcher "Glaubenshändler" selbst an ihr Angebot felsenfest glaubt, wofür sie oft ebenso vehement-, charismatisch und kompromißlos eintreten, sei hier nur noch de Vollständigkeit halber erwähnt. Nicht auszuschließen sind dabei allerdings auch handfeste finanzielle Interessen und ebenso ausgerichtete Regelkreise, die vielen von uns auch aus Schriften des christlichen Mittelalters bekannt sind. Und die katholische Kirche hat es ihrerseits Jahrhunderte lang selbst aktiv vorgemacht und dabei bis heute blutige Spuren und ein schales Gefühl von "geistig beschissen worden zu sein" zurückgelassen. Vom Geld-Machen mit "spinnige Prämissen" Auch ist es noch immer eine Tatsache: In unserer naturwissenschaftlich geprägten, westlichen Welt fällt es einerseits noch immer schwer, "allerlei spinnige Prämissen" zu entabuisieren und diese endlich ZUR WEITEREN WISSENSCHAFTLICHEN ÜBERPRÜFUNG zuzulassen. Mancher religiöse Glaube ist auch noch immer von allerlei mittelalterlichen Inhalten durchsetzt. Deshalb ist es auch kein besonderes Phänomen, daß zahlreiche Menschen noch immer Zuflucht bei Wahrsagern-, Kartenlegern und anderen spirituellen Trickbetrügern suchen oder auch auf Scharlatane hereinfallen, die nur das Beste im Auge haben: "Das Geld der Gläubigen". Der Vatikan hat dafür sogar eine eigene Bank und auch nicht ohne triftige Gründe gleichzeitig "EIN EIGENER STAAT IM STAATE" . Deshalb ist es auch nicht erstaunlich und auch nichts Besonderes. dass sich in "aufgeklärten Zeiten" auch noch immer psychisch auffällige Psychopathen und charismatisch- religiöse Phantasten" ihre Aktivitäten überall dort nahezu frei und unbehelligt entfalten, wo von anderen Menschen oft auch aus "reiner Verzweiflung" (und um jeden Preis der Welt) alles Mögliche geglaubt werden will. Das funktioniert überall dort auch ganz einwandfrei, wo eben nicht mehr hinterfragt und klar nachgedacht wird - (...nachgedacht werden kann bzw. soll). So funktioniert es; einfach und unkompliziert Als erstes versuchen die "Verkündigungs-Gurus" jedes klare, objektive Denken und Beobachten zu unterbinden und kritischen Fragen einen Riegel vorzuschieben. Kritische Beobachter werden dazu auch schon mal mit Gewalt rigoros ausgegrenzt. Und jeder, der sich solche Betrüger "vorgeknöpft" hat, um ihnen auf die Schliche zu kommen, der weiß davon ein ernstes bis tragisches Lied zu singen. In diesem Sinne kann man auch in christlicher Hinsicht "Verkündungsprofis" aller Art begegnen, von denen einige ihre Persönlichkeit ebenso empathisch auffällig einsetzen und "auf Teufel komm raus" alles verkaufen, was dem Glauben und der Bezahlung dienlich ist. Davor schrecken bis heute selbst die traditionsgebundenen kirchlichen Institutionen nicht zurück, mit allerlei Tricks und Druckmitteln Kritiker und Andersdenkende zum Schweigen zu bringen, um dann in aller Seelenruhe ihre gläubigen Schäfchen um sich zu scharen und nach Strich und Faden elegant und ungeniert finanziell auszunehmen. N. B. Wer das alles noch immer so nicht glauben will, der sei hier einfach an die etablierten Religionsgemeinschaften und Kirchengemeinden beider christlicher Konfessionen erinnert, die wegen ihres immensen Geldbedarfs schon seit Jahrhunderten die bewährte, "ungenierte Klingelbeuteltaktik" anwenden, in dem sie genauso ungeniert und rücksichtslos sogar bis zu 60 Euro Gebühren für die Erstellung einer einfachen, vorgedruckten Kirchenaustrittserklärung berechnen, die an sich gar nichts kosten dürfte und die Kirchensteuer gleich vom ersten Gehalt (Lohn) vom Staat einziehen lassen. Das sei hier zum Thema: GLAUBE, GELD UND GAUNER nur noch der Vollständigkeit halber erwähnt. * * * Als ein heller Lichtblick ist es in diesem "Glaubenswust" zu werten, daß inzwischen spirituelle Aussagen auf ihre Richtigkeit hin endlich seriös erforscht und dazu wissenschaftlich überprüft werden. Es wurde Zeit. Nur so können zweifelhafte Glaubensinhalte und auch die des althergebrachten Aberglaubens sowie andere, unsinnige Inhalte total verrückter, moderner Esoterik samt Astrologie und andere unsinnige Glaubensrichtungen hinterfragt-, aufgedeckt-, als UNSINN oder FALSCHINFORMATION bewußt gemacht werden. Aus alledem wird weiter ersichtlich, daß es selbst nach über 200 Jahren Aufklärungsarbeit noch immer nicht gelungen ist, unsinnige und zum Teil auch menschenverachtende Glaubenspostulate endgültig zu beseitigen. Und die neusten Erkenntnisse aus der fundamentalistischen Glaubenslehre der "christlichen Kreationisten" oder auch die der "islamischen Fundamentalisten" belegen diese Tatsache sogar noch im Jahre 2010 - also über 200 Jahre nach Beginn der Aufklärung. http://de.wikipedia.org/wiki/Zeitalter_der_Aufklärung Siehe in diesem Zusammenhang auch die VIDEO- Dokumentation * * * Resümee: Was haben solche weitschweifigen Gedanken noch mit der Idee der Palmblatt-Bibliotheken zu tun? Hier ist meine Antwort: Die Idee der Palmblatt-Bibliotheken basiert auf denselben Regelmechanismen, die auch die Grundlage eines jeden Glaubens ausmacht. Letztlich geht es nur noch darum, alle Regeln zum Glauben penibel zu erfüllen. Was dabei wirklich geglaubt wird, ist ab einem bestimmten Punkt völlig irrelevant. Wichtig ist nur noch, daß die für einen Glauben wichtigen neuronalen Vernetzungsmechanismen im Gehirn nachhaltig in Gang gesetzt und dann möglichst dauerhaft zirkulierend gehalten werden, nachdem sie mit der Bereitschaft GRUNDSÄTZLICH ZU GLAUBEN erste Glücksgefühle erzeugt haben. Das Resultat aus dieser einmaligen Prozedur ist ein außerordentlich intensives, wahrheitsnahes Wohl- und Glücksgefühl, das alle Gläubige nicht mehr missen wollen, nachdem sie es bei sich selbst geistig (mit dem Ziel, dass es andauernd glücklich macht) in Gang gesetzt haben - völlig unabhängig von den Glaubensinhalten. Fanatisch gewordene Gläubige kümmert es deshalb auch nicht mehr, was gegen ihren Glauben an kritischen, sachlich logischen oder widersprüchlichen Anmerkungen ausgesprochen werden. Kein "in seinem Glauben so abgetauchter Mensch" mag nämlich auf die schönen Empfindungen und entspannenden Denkzirkulationen, die aus den akzeptierten Glaubensprämissen entstehen, verzichten. Hirnphysiologisch gesehen werden durch jeden vehement in Gang gesetzten Glauben neue Synapsen-Verbindungen neurologisch im Gehirn erzeugt und IN ACTION gehalten. Wozu sollte sich jetzt ein auf diese Weise "neugeborener Gläubige" noch kritischen Fragen zu seinem Glauben stellen? Alles ist jetzt gut oder sogar viel besser, als zuvor und die gegenteilige Frage stellt sich gar nicht mehr. Es gilt nur noch die geniale Alleslösung: Man muß einfach nur fest daran glauben...! * * * Ein Lichtblick: Eine Reihe grenzwissenschaftlicher Phänomene, die schon seit Jahrtausenden empirisch detailliert beschriebenen werden und bei Menschen immer wieder vorzukommen scheinen, werden inzwischen mit modernen, wissenschaftlichen Methoden gründlich untersucht. In den nächsten Jahrzehnten werden wir also auch darüber noch vieles mehr erfahren und dazulernen, was unser bisheriges Weltbild bisher komplett ausgeschlossen hat oder noch immer für völlig absurd hält. Beruhigenderweise kommt dadurch endlich mehr Licht in so manches abstruse, geheimnisvolle Dunkel der vielschichtigen, grauen Vorzeit menschlich- geistiger (Fehl-)Entwicklungen. Das ist alles in jedem Fall zu begrüßen. Pauschale Ablehnungen hat man vor einigen Jahrzehnten auch bei der heute wiss. akzeptierten Akupunktur sowie bei der Hypnose erlebt. Zuerst wurde beides vehement als "Humbug" und "Scharlatanerie" abgetan. Inzwischen sind diese beiden komplementärmedizinischen Bereiche in der Medizin anerkannte Fachbereiche, die sich einer hohen Anwendungsbereitschaft in immer mehr Kliniken und (Zahn-)Arztpraxen erfreuen. Wie es aussieht, gibt es aber noch sehr viel mehr interessante Sachgebiete, die sich immer noch in einem "Dornröschenschlaf" befinden und auf "die Entzauberung" warten. Temporae mutantur; Zeiten ändern (wandeln) sich.
Bewährte Grundeinstellung: Tun Sie sich den Gefallen! Glauben Sie grundsätzlich erst mal nicht, was so alles von "euphorischen Wundergläubigen" und ganz besonders von ehemaligen Palmblatt- Bibliothekbesuchern und auch von späteren Buchautoren heute so als "absolute Wahrheit" postuliert wurde bzw. wird! Sie haben völlig recht, wenn Sie allen, die mit der Palmblattidee ihr Geld verdienen wollen, mit Vorsicht und gebührender Skepsis begegnen. Alles nur unbewiesene Gerüchte...? Bisher wurde noch nirgendwo eindeutig und unabhängig wissenschaftlich geklärt, wie und aus welchen genauen Informationen sich die Palmblattinformationen an den verschiedenen Orten [heutigen Berichten nach es sollen es angeblich sogar an die 50 Orte und mehr sein] WÖRTLICH zusammensetzen und welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede die überall in Indien, Nepal und auch Sri Lanka verteilten Palmblatt- Bibliotheken zueinander aufweisen. Verläßlich geprüfte Aussagen über die Gesamtanzahl aller verfügbaren Palmblätter existieren bis heute noch immer nicht. Alle bisher gesammelten Aussagen basieren nur auf Vermutungen und Spekulationen und werden damit auch zur eben definierten "Angelegenheit des persönlichen Glaubens". Kritische Überlegungen zur Menge der angeblich in Indien weit verstreuten Palmblätter Überlieferte Texte auf Palmblättern - die vor über 5.000 Jahren erstellt worden sein sollen - gehen von insgesamt ca. 80.000 überlieferten Palmblättern aus. Davon sollen auch nur ca. 10% für Personen vorgesehen sein, die aus "dem Ausland" (also nicht aus indischen Regionen) irgendeine Palmblattbibliothek (also keine bestimmte) besuchen. Das jedenfalls behaupten einige "Überlieferungsgerüchte", die von den jeweiligen "Bibliothekshütern" (Besitzer seit Generationen) immer wieder in die Welt gesetzt werden. Faktisch bewiesen ist damit jedoch gar nichts. Gegenüber der anscheinend überlieferten Gesamtmenge von ca. 80.000 Palmblättern wären - seit der Erstellung der Palmblatt- Bibliotheken vor über 5.000 Jahren - alleine in den vergangenen 100 Jahren bereits wesentlich mehr individuelle Palmblätter erforderlich gewesen, als von den Rishis jemals für diese Sache vorgesehen worden sein können. Rechnet man die geringe Besucheranzahl an allen Bibliothekorten auf schätzungsweise ca. 1000 Besuchern pro Jahr nur mal auf den Zeitraum von 100 Jahre hoch (Mehrfachbesuche gleicher Personen sind hierbei ausgeklammert, kommen aber noch heute trotzdem vor), dann wäre alleine für die letzten 100 Jahre bereits eine gesamte Palmblättermenge von mindestens 100.000 Blättern erforderlich gewesen, sofern von den Rishis FÜR JEDEN nur ein einziges, persönliches Palmblatt erstellt worden sein sollte. Was bei all diesen Spekulationen auch noch berücksichtigt werden muß ist die Tatsache, daß schon in den davorliegenden 4.900 Jahren jedes Jahr Besucher zu den Palmblatt- Bibliotheken gekommen sein müssen. Welchen anderen Sinn würden diese langfristig angelegten Bibliotheken denn auch sonst haben? Und wo sind die in diesen Jahrtausenden bereits "erfragten Blättermengen"? Folglich müßte es - rein rechnerisch gesehen - entweder noch viel mehr beschriebene Palmblätter geben, oder aber die vorhandenen Palmblätter gelten mehrfach auch noch für andere, spätere Besucher. Bei gewissen Orakeltechniken wäre das durchaus denkbar (Siehe das chinesische I-GING). Bei einzelnen Palmblättern, die speziell nur für einen einzelnen Besucher angefertigt worden sein sollen, wäre das aber absolut unmöglich. Daraus ergibt sich einfach und logisch: 1. Die in den alten Schriften überlieferten Zahlenwerte zu diesem Thema können demnach gar nicht richtig sein. Der Verbleib der in den letzten Jahrtausend bereits "abgefragten Blätter" (erledigte Abfragen) bleibt nebulös ungeklärt. 2. Es fehlen weitere, ergänzende, klare und eindeutige Informationen zur Interpretation einzelner Blätter oder Blattserien. 3. Es müßte heute noch immer eine weit über 500.000 Stück liegende Riesenmenge von beschriebenen Palmblättern zur Verfügung stehen, wenn alle diese Blätter tatsächlich nur einmal für eine bestimmte Person Gültigkeit haben sollten. * * * Angesichts der ab und zu erzielten, verblüffend richtigen Übereinstimmungen von div. Voraussagen wäre es (aller kritischen Argumente zum Trotz) dagegen sicher ganz aufschlußreich, in den kommenden Jahren mehr über die Bibliotheken und deren tatsächliche Funktion zu erforschen. Dazu müßte aber das gesamte Palmblatt- Phänomen wissenschaftlich akribisch und zuverlässig untersucht (ausgegraben) werden. - Bis man allerdings so weit ist, bleiben berechtigte Zweifel im Bezug auf die Aussagen und die personenbezogene Stimmigkeit der Blätter dringend angebracht. Daß hinter zahlreichen Legenden, die über so lange Zeiträume an kommende Generationen überliefert werden, meistens ein wahrer Kern steckt, haben zahlreiche Forschungen schon auf anderen Gebieten gezeigt. IM FALL DER PALMBLATT- BIBLIOTHEKEN ist das zu diesem Zeitpunkt auch noch nicht ganz auszuschließen. Zweifel bleiben also berechtigt. Über die Handhabung der Palmblatt- Informationen: An anderen Orten wird in den Bibliotheken (oder auch nur Palmblätter- Sammlungen) ohne Umschweife (...ohne "Brimborium" oder Ritual) nach Palmblättern gesucht, die manchmal kaum noch lesbar oder sogar nur noch fragmentarisch erhalten sind, weil sie nicht erneut abgeschrieben wurden und so dem totalen Verfall ausgeliefert waren bzw. sind. Andernorts pflegt man dagegen nicht nur die Palmblätter sondern auch einen nach genauen Regeln zelebrierten Kult, der neben den persönlichen Angaben eines Besuchers zusätzlich mit Muschelwürfen auf einer Mandala- Oberfläche das Zufallsprinzip einbezieht, um damit die Auswahl des richtigen Palmblattes für ein Schicksalsorakel zu finden. Mich erinnerte dieses Vorgehen wieder an das Prinzip des uralten, bekannten und noch immer beliebten chinesischen Orakels I-GING. Wodurch entstehen bessere Gefühle: Durch Glauben oder Wissen? Daß zwischen nüchtern und seriös dargelegten Palmblatt- Informationen und einem "meditativ-, spirituell und astrologisch ausgeweiteten Hokuspokus" sehr unterschiedliche Glaubens-, Erkenntnis- und Erfahrungswelten liegen können, steht für vernunftbegabte Zeitgenossen wahrscheinlich auch außer Frage. Die Richtigkeit von Palmblatt- Aussagen bleibt für sie - bis zur eindeutig nachprüfbaren Faktenlage - letztlich die Glaubenssache eines jeden Besuchers. Die Zeiten der Aufklärung und die des heutigen Industrie-, Computer- und Informationszeitalters haben einerseits dazu beigetragen, unsere Welt nüchterner und sachlicher zu betrachten und wissenschaftlich überprüfbar zu machen und dann auch zu bewerten. Andererseits hebt das menschliche Ur- Bedürfnis, etwas unbedingt glauben zu wollen, weil es der Psyche gut tut, jede logisch begründete Sachlichkeit wieder auf und damit die mühsam erlangten Vernunftsinhalte völlig irrational wieder aus den Angeln. Auf diese Weise entstehen auch heute noch immer die schon im kollektiven Unbewußten von C. G. Jung beschriebenen Glaubenswelten auf Kosten besseren Wissens und gesicherter Erkenntnis. Damit wäre wäre schon mal ein grosser Teil des Phänomens, daß mittelalterliche Denkqualitäten-, esoterisch Glaubensprämissen und Aberglauben auf einmal wieder Hochkonjunktur bekommen haben, zu erklären. Erstaunlicherweise entstehen aber auch durch die Rückbesinnung auf zum Beispiel alte Märchenfiguren sowie Engel-, Teufel-, Hexen-, Feen-, Gnome-, Trolle- inkl. eines "Bösegeisterglaubens" etc. tatsächlich neue, sehr starke Glaubenswelten, denen mit der "reinen Vernunft" nicht mehr beizukommen ist. Ob das Phänomen der Palmblatt- Bibliotheken ebenso in diese Glaubenswelt einzuordnen ist, lasse ich hier offen. Wenn für Sie logische Fakten zählen, dann finden Sie auch die Wahrheit(en) darüber selbst heraus. Was bleibt zum guten Schluß übrig? Es hat bisher noch nie geschadet herausfinden zu wollen, was tatsächlich plausibel und wahr ist und was andererseits schlicht ergreifend als Glaubensunsinn oder absoluter Blödsinn bewertet werden muß. Das gilt besonders dann, wenn man bisher geglaubt hat, das absolut Richtige zu glauben. Das Erwachen aus "betäubenden Glaubensträumen" kann sehr heilsam sein. Warum dennoch Millionen von Menschen noch immer naiv- verträumt bis vehement- radikal an Glaubensinhalten festhalten, die faktisch und sachlich als total falsch- oder bereits als inhaltlich überholt und widerlegt anzusehen sind, beweist einmal mehr, daß alleine das Glaubenwollen- bzw. können für einen Großteil der "homo sapiens" viel wichtiger ist, als die Glaubensbegründungen selbst. Die Frage WARUM? ist auch hier erlaubt und nötwendig. Folgendender GLAUBENS- Mechanismus könnte darüber Aufschluss geben:
Und welche Ansicht haben Sie dazu in Ihrem Leben entwickelt? Mein abschließender Tip: Schreiben Sie Ihre eigenen Erfahrungen und Erlebnisse dazu auf! Wenn Sie möchten, können Sie mir Ihre schriftliche Zusammenstellung gerne per Mail zusenden. Und falls sich der Inhalt als geistig weiterführend und aufklärend relevant erweist, werde ich ihn zu diesem Text hier gerne unter der Rubrik: ERFAHRUNGEN zitieren. * * * | ||||
Quellenangaben, die Sie selbst überprüfen können! © Alle Kopierrechte an dieser Seite sind Eigentum der ACARYA- Onlinepraxis, Schweiz. Letzte Aktualisierung am: Montag, 16. Januar 2012 / 16.01.2012 09:07:04 | ||||
Besonderer Externlink: Quellenangabe für die Video- Dokumentation: http://vimeo.com/5222096 Das Geheimnis der Palmblattbibliotheken Indiens - Shri Sarvabhavana (Spieldauer: 72:32) Empfehlung: Nehmen Sie sich zum Anschauen für diese Video-Dokumentation Zeit. - Falls eine Wiedergabe über das Internet qualitativ nicht zufriedenstellend fließend möglich ist, machen Sie sich einen kostenlosen Download dieser außergewöhnlichen Dokumentation.
* * * Inhaltsbeschreibung: Was versteckt sich hinter diesem Jahrtausend alten Wissen? Ein Reisebericht mit Hintergrundwissen und Diashow In diesem Vortrag erhalten Sie einen Erlebnisbericht über eine Reise zu einer authentischen Palmblattbibliothek in Rajasthan im Januar 2008. Sri Sarvabhavana - als indischer Reisebegleiter mit seiner eigenen Jahrzehntelangen mystischen Praxis und seinem vedischen Wissen - wird Sie in die Hintergründe und die tieferliegenden Wahrheiten dieses Orakels einführen. Anhand einer Reihe von Dias, die der professionelle Fotograf André Wagner auf der Reise festgehalten hat, wird dieses Mysterium für Sie erlebbar. In diesen sagenumworbenen Palmblattbibliotheken lagert eine große Anzahl Jahrhundertealter Palmblätter, auf denen der Lebenslauf von Millionen Menschen beschrieben sein soll. Bei einer Palmblattlesung werden der ratsuchenden Person Informationen über ihre Vergangenheit (auch frühere Leben), ihre Gegenwart und Zukunft vermittelt. Wie so eine Lesung vor sich geht, werden Sie mittels der Bilder zur Einführung des Vortrages erleben können. Kurzfassung: | ||||
Download eines Zeitungsberichtes (PDF- Doku) über die Wirkungsweise-, den Sinn-, Zweck der alt-indischen «Akasha- Chronik», Zusammenstellung Andreas E. A. Caliebe: __________________________________________________________________________ Download einer kritischen Buchbesprechung über das Buch von Annett Friedrich: »Wege des Schicksals, Phänomen Palmblattbibliotheken« | ||||
Externlink: Indiens Palmblattbibliotheken | ||||
Externlink: Die Palmblattbibliotheken und ihre Prophezeiungen zur Zukunft Europas | ||||
Externlink: Die Palmblatt-Bibliotheken | ||||
Externlink: Palmblatt-Bibliotheken: Alte Manuskripte, mysteriöse Orakel und neues Wissen | ||||
Externlink: Besuch der Palmblattbibliotheken in Bangalore (Indien) und Colombo (Sri Lanka) / Nadi, Ola und Betrug | ||||
Externlink: akasha-chronik>palmblattbibliotheken: Akasha-Chronik und Palmblattbibliotheken in Indien | ||||
Externlink: Zum Buch von Thomas Ritter: «Die Palmblattbibliotheken und ihre Prophezeiungen zur Zukunft Europas» | ||||
Externlink: Alte Palmblattprophezeiungen? Eine kritische Analyse des Buches von Thomas Ritter: „Die Palmblattbibliotheken und ihre | ||||
Externlink: Physiker: Die Zukunft ist doch vorausbestimmt Viele Menschen haben das Gefühl, dass ein verborgenes Schicksal unser Leben regiert. Jetzt bestätigen Physiker und Hirnforscher diese Vermutung. Sie sagen: Die Zukunft steht ebenso fest wie die Vergangenheit! Können wir sie dann auch vorhersehen? | ||||
Externlink: Besuch Palmblattbibliotheken in Indien, Januar 2007 http://www.svpp.ch/content_psimitteilung.aspx?Publikation=fe342312-f0c3-4f1b-8ed3-b72113e9df7b | ||||
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